Dunkle Augenringe - oft ein Anzeichen für Gesundheitsprobleme

Augenringe können unterschiedlich ausgeprägt sein. Bei stärker oder besonders intensiv ausgeprägten Augenringen kann es erforderlich sein, einen medizinischen Rat beim Hausarzt des Vertrauens einzuholen. Denn es ist möglich, dass gesundheitliche Probleme, deren Du Dir möglicherweise noch gar nicht bewusst bist, die Ursache sind. So zeigt die Erfahrung, dass Augenringe bei einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen auftreten können. So auch dann, wenn ein Mangel an Nährstoffen vorliegt. Fehlt Deinem Körper zum Beispiel Eisen, so drückt sich dies nicht nur in Müdigkeits- und Erschöpfungszuständen, Übelkeit sowie manchmal sogar Schwindel und Brechreiz aus. Auch Augenringe gehen mit einem Eisenmangel nur allzu häufig einher. Viele Betroffene sind der Ansicht, diesen Mangel durch die Einnahme von Eisentabletten aus dem Drogeriemarkt um die Ecke bekämpfen zu können. Fakt aber ist, dass in Präparaten dieser Art eine sehr geringe Wirkstoffdosis enthalten ist. Der Effekt wäre demnach in den meisten Fällen kaum feststellbar. Augenringe sind überdies ein Zeichen für Zinkmangel oder für einen Mangel an Vitamin C. Wissenswert in dem Zusammenhang ist, dass das C-Vitamin im Hinblick auf die Verwertung von Eisen eine sehr wichtige Rolle spielt. Lasse am besten von Deinem Hausarzt ein großes Blutbild erstellen, um etwaige Nährstoffmängel möglichst gänzlich auszuschließen.

Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist elementar, wenn Du etwas gegen Augenringe unternehmen möchtest. Leberbeschwerden, aber auch Schilddrüsenprobleme, Nierenfehlfunktionen bzw. Beschwerden mit Blick auf die Nebennierenrinde drücken sich bei vielen Betroffenen unter anderem in dunklen Augenringen aus. Sie alle stehen in enger Verbindung mit der Flüssigkeitsspeicherung Deines Körpers und sollten im Fokus stehen, wenn es die Ursachenforschung Deiner Augenringe geht.

ein Mann der in die Kamera guckt und keine dunkle Augenringe hat

Augenringe durch Allergien

Weit weniger schwerwiegend, aber dennoch verantwortlich für die Entstehung von Augenringen können Heuschnupfen, Erkältungserkrankungen, Heuschnupfen oder Allergien sein. Staub, Verunreinigungen in der Luft, Pollen, Tierhaare oder -schuppen können die Augen reizen und zu Juckreiz und starken Schwellungen führen. In einem solchen Fall können Arzneimittel helfen, welche die Heuschnupfen- oder Allergiesymptome lindern. Lasse Dich überdies auch zum Thema Hypo-Sensibilisierung beraten. Diese Behandlungsform hilft dabei, dass sich Dein Körper langsam und schonend an die Allergene oder an die Pollen gewöhnen kann. Dadurch kannst Du das Risiko einer Neuerkrankung und damit auch die Entstehung von Augenringen explizit reduzieren.

 

Dünnhäutige Augenpartie

Warum können Augenringe ein Indiz für gesundheitliche Auffälligkeiten oder für Erkrankungen sein? Die Antwort liegt auf der Hand. Die Haut im Bereich Deiner Augenpartie ist erheblich dünner, als es bei der übrigen Gesichtshaut der Fall ist. Diese dünne Beschaffenheit macht die Hautpartie im Augenbereich umso empfindlicher. Die normale Gesichtshaut weist etwa eine Dicke von 1,75 bis 2,45 mm auf. Dahingegen ist die Haut der Augenpartie mit gerade einmal 0,55 mm ausgesprochen dünn. Ganz zu schweigen davon ist nicht einmal ein auffüllendes oder stärkendes Unterhautfettgewebe vorhanden. Weil die Haut in diesem Areal so überaus dünn ist, neigt sie weit eher zu einem Elastizitäts- und Straffungsverlust. Sie ist außerdem eher schlecht als recht in der Lage, Feuchtigkeit dauerhaft zu speichern. All dies führt dazu, dass Müdigkeitserscheinungen, Überanstrengungen sowie die Folgen von Stress und Hektik im Alltag besonders leicht sichtbar werden.

Sicherlich kennst Du das auch: Bei mentalen Anstrengungen oder bei intensiven Überlegungen macht sich zwischen Deinen Augen eine Art "Zornesfalte" bemerkbar oder Du legst die Stirn in Falten? Oder vergisst Du manchmal das Blinzeln, wenn Du eine wichtige Arbeit am Computer erstellen musst - oder wenn Du Dein Smartphone benutzt? Das Zusammenkneifen der Augen, um sie gegen UV-Licht zu schützen, trägt ein Übriges zur Beanspruchung Deiner sensiblen Augenpartie bei. All dies sind Belastungen, die sich negativ auf die Beschaffenheit Deiner Augen auswirken. Sicherlich kannst Du versuchen, Deine Augen mehr zu schützen, indem Du zum Beispiel probierst, Deine Stirn mal nicht in Falten zu legen. Allerdings geschieht dies "im Eifer des Gefechts" oft ganz automatisch.

 

Sportlich, sportlich - im Kampf gegen Augenringe

Es ist ratsam, dass Du Deinen Augen, so oft es geht, eine Erholung gönnst. Schließe Deine Augen zwischendurch für einige Sekunden. Du spürst sofort den Erholungseffekt. Probiere es einfach mal aus. Ebenso hilfreich ist gelegentliche Augengymnastik: Kneife die Augen fest zusammen und öffne sie etwa 5 Sekunden später wieder. Wiederhole den Vorgang etwa 10 Mal. Schneide Grimassen, indem Du Deinen Mund zu einem "Schnabel" zu formen versuchst. Dabei wird Deine gesamte Gesichtshaut beansprucht. Verharre für etwa 15 Sekunden in dieser "Position" und wiederhole die Übungen, wann immer Du die Zeit dafür findest. Ziel dieser Augengymnastik ist es, die Durchblutung anzuregen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Im Zuge dessen werden Gift- und Schlackenstoffe schneller abtransportiert.

 

Dem Alterungsprozess ein Schnippchen schlagen

Mit der Zeit machen sich die ersten Zeichen der Hautalterung bemerkbar. Die Hautelastizität verringert sich, und gerade im Bereich der Augen macht sich dieses Phänomen besonders schnell bemerkbar. Falten entstehen, die Augenlider werden schlaffer, und es entstehen Schlupflider. Weiterhin können Fetteinlagerungen entstehen, in deren Verlauf es meist auch zu Tränensäcken kommt. Die Haut wird dünner, und auch die Augenringe werden immer deutlicher sichtbar. Je früher Du mit einer adäquaten Hautpflege beginnst, desto eher ist es möglich, diesen Prozess hinauszuzögern. Wenn Du einen Schritt weitergehen möchtest, kann die chirurgische Entfernung der Tränensäcke sinnvoll sein - und Dir ein völlig neues Lebensgefühl bieten.

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